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Convention Unia GAV für das Malergewerbe im Kanton Baselland

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Convention collective de travail Extension du champ d’application

Gilt für das ganzes Gebiet des Kantons Basel-Landschaft.

*Artikel 1.1*
Gilt für das ganzes Gebiet des Kantons Basel-Landschaft.

*Artikel 1.1*
Gilt für das ganzes Gebiet des Kantons Basel-Landschaft.

*Artikel 1.1*

Sélection des critères (51 sur 51)

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Vue d'ensemble CCT

Données de base

Type de CCT

Kantonal

Branche

Maler- und Gipsergewerbe

Responsable de la CCT

Andreas Giger

Nombre de salarié-e-s assujettis

ca. 470 (2009)

Champs d'application

Champ d'application du point de vue territorial

Gilt für das ganzes Gebiet des Kantons Basel-Landschaft.

Artikel 1.1

Champ d'application du point de vue du genre d'entreprise

Gilt für alle Betriebe und Betriebsteile, die Malerarbeiten ausführen (lassen) und zum Berufsbild des Malers gehören.

Artikel 1.2

Champ d'application du point de vue personnel

Gilt für alle Arbeitgeber und Arbeitnehmenden der unter Art. 1.2 aufgeführten Betriebe oder Betriebsteile. Ausnahmen: kaufmännisches Personal, Berufsangehörige in höherer leitenden Stellung. Für die Lehrlinge gelten die Bestimmungen betr. Vollzugskostenbeitrag, Ferien, Feiertage und freie Tage sowie Überkleider; ferner die Protokollvereinbarung betr. Lehrlinge.

Artikel 1.3

Champ d'application du point de vue territorial déclaré de force obligatoire

Die Allgemeinverbindlicherklärung gilt für den ganzen Kanton Basel-Landschaft.

Allgemeinverbindlicherklärung: Artikel 2

Champ d'application du point de vue du genre d'entreprise déclaré de force obligatoire

Die Allgemeinverbindlicherklärung gilt für alle Betriebe und Betriebsteile, die Malerarbeiten ausführen oder ausführen lassen und zum Berufsbild des Malers gehören. Als Malerarbeiten gelten: Auftragen von Anstrich-, Beschichtungs- und Strukturmaterialien sowie Aufziehen von Tapeten, Belägen und Geweben aller Art, Verschönern und Erhalten von Bauten und Bauteilen, Einrichtungen und Gegenständen sowie Schützen gegen Witterungs- und andere Einflüsse.

Die allgemeinverbindlich erklärten Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages über die Arbeits- und Lohnbedingungen im Sinne von Artikel 2 Absatz 1 des Bundesgesetzes über die in die Schweiz entsandten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (EntsG, SR 823.20) sowie Artikel 1 und 2 der dazugehörigen Verordnung (EntsV, SR 823.201) gelten auch für Arbeitgebende mit Sitz in der Schweiz, aber ausserhalb des Kantons Basel-Landschaft, sowie für ihre Arbeitnehmenden, sofern sie im Kanton Basel-Landschaft Arbeiten ausführen. Bezüglich der Kontrolle über die Einhaltung dieser gesamtarbeitsvertraglichen Bestimmungen ist die Kontrollstelle des Gesamtarbeitsvertrages für das Ausbaugewerbe im Kanton Basel-Landschaft zuständig (vgl. Amtsblatt des Kantons Basel-Landschaft vom 3. Februar 2005).

Allgemeinverbindlicherklärung: Artikel 2

Champ d'application du point de vue personnel déclaré de force obligatoire

Die Allgemeinverbindlicherklärung gilt für sämtliche Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden der unter Ziffer 2.2 aufgeführten Betriebe oder Betriebsteile, mit Ausnahme des kaufmännischen Personals und der Berufsangehörigen in höherer leitender Stellung, wie zum Beispiel Geschäftsführer. Für Malerlehrlinge gelten folgende Bestimmungen des GAV: Artikel 22.4 (Vollzugskostenbeitrag), Artikel 31.3 und 31.4 (Ferien), Artikel 33.1 und 33.2 (Feier- bzw. Frei-Tage).

Die allgemeinverbindlich erklärten Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages über die Arbeits- und Lohnbedingungen im Sinne von Artikel 2 Absatz 1 des Bundesgesetzes über die in die Schweiz entsandten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (EntsG, SR 823.20) sowie Artikel 1 und 2 der dazugehörigen Verordnung (EntsV, SR 823.201) gelten auch für Arbeitgebende mit Sitz in der Schweiz, aber ausserhalb des Kantons Basel-Landschaft, sowie für ihre Arbeitnehmenden, sofern sie im Kanton Basel-Landschaft Arbeiten ausführen. Bezüglich der Kontrolle über die Einhaltung dieser gesamtarbeitsvertraglichen Bestimmungen ist die Kontrollstelle des Gesamtarbeitsvertrages für das Ausbaugewerbe im Kanton Basel-Landschaft zuständig (vgl. Amtsblatt des Kantons Basel-Landschaft vom 3. Februar 2005).

Allgemeinverbindlicherklärung: Artikel 2

Durée de la convention

Prolongation automatique de la convention / clause de prolongation

Sofern dieser Vertrag nicht 6 Monate vor seinem Ablauf (31.12.2009) von einer der beteiligten Parteien durch eingeschriebenen Brief gekündigt wird, gilt er jeweils um ein weiteres Jahr als verlängert. Die kündigende Partei hat spätestens 2 Monate nach erfolgter Kündigung der anderen Partei schriftlich ihre Abänderungsvorschläge für eine allfällige Vertragserneuerung einzureichen.

Zur Information:
Seit dem 1. Januar 2010 existiert ein nicht allgemeinverbindlicher GAV für das Maler- und Gipsergewerbe im Kanton Baselland. Die Informationen zu diesem GAV finden Sie ebenfalls im GAV-Service.

Artikel 20.3

Renseignements

Renseignements / adresse de référence / commission paritaire

Paritätische Kommission GAV für das Malergewerbe
Altmarktstrasse 96
4410 Liestal
061 927 64 64
wirtschaftskammer@kmu.org
www.kmu.org

Unia Nordwestschweiz:
Andreas Giger
061 686 73 37
andreas.giger@unia.ch

Conditions de travail

Salaire et éléments constitutifs du salaire

Salaires / salaires minima

Mindestlöhne ab 1.1.2013 (per 1.7.2013 allgemeinverbindlich erklärt):
MitarbeiterkategorieMonatslohn
Maler-VorarbeiterCHF 5'500.--
Gelernte, berufstüchtige Maler mit eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ
- Im 1. Jahr nach der LehreCHF 4'050.--
- Im 2. Jahr nach der LehreCHF 4'300.--
- Im 3. Jahr nach der LehreCHF 4'550.--
- Mehr als 3 Jahre BerufserfahrungCHF 4'800.--
Maler-Hilfsarbeiter/umgeschulte Hillfsmaler gemäss AVIG bis zum vollendeten 18. AltersjahrCHF 4'000.--
Maler-Hilfsarbeiter/umgeschulte Hillfsmaler gemäss AVIG nach vollendeten 18. AltersjahrCHF 4'250.--

Artikel 23.1; Anhang 5

Catégories de salaire

Als gelernte, berufstüchtige Maler gelten sämtliche Arbeitnehmende, die eine Lehrabschlussprüfung als Maler bestanden haben und im Besitz des Fähigkeitsausweises sind. Für gelernte, berufstüchtige Maler im 1. und 2. Jahr nach der Berufslehre gelten tiefere Mindestlöhne.

Als Vorarbeiter werden alle Arbeitnehmenden bezeichnet und/ oder entsprechend eingestuft, welche eine anerkannte Vorarbeiterschule SMGV mit Erfolg absolviert haben und die vom Arbeitgebenden als solche anerkannt und eingesetzt sind. Bisher vom Arbeitgebenden eingesetzte Vorarbeiter behalten diesen Status.

Artikel 23.1

Augmentation salariale

2014 (per 1.1.2015 allgemeinverbindlich erklärt):
Einmal-Lohnzahlung in der Höhe von CHF 300.-- (brutto)

Zur Information:
Allfällige Lohnanpassungen werden von den Vertragspartnern einmal pro Jahr auf den 1. April des folgenden Jahres geregelt.

Artikel 10; Anhang 5

Indemnité de fin d'année / 13e salaire / gratification / cadeaux d'ancienneté

Die Arbeitnehmenden erhalten einen 13. Monatslohn (8.3% des Grundlohns).

Artikel 23.2

Allocations pour enfants

Gemäss kantonalen Gesetzesvorschriften

Artikel 34

Suppléments salariaux

Heures supplémentaires

Überstunden: Zeitzuschlag von 25%

Artikel 26

Travail de nuit / travail du week-end / travail du soir

Nachtarbeit (20h00-06h00): Lohnzuschlag von 100%
Samstage/freie Tage: Lohnzuschlag von 50%
Sonntage, Feiertage: Lohnzuschlag von 100%

Artikel 26

Travail par équipes / service de piquet

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Indemnisation des frais

Mittagszulage bei auswärtigen Arbeiten: CHF 15.--
Gebrauch des eigenen Fahrzeugs:
- Personenwagen: CHF -.70/km
- Motorrad (weisse Nummer): CHF -.40/km
- Motorrad (gelbe Nummer): CHF -.30/km

Artikel 27; Anhang 5: Artikel 4

Autres suppléments

Den im überjährigen Arbeitsverhältnis stehenden Arbeitnehmenden werden pro Jahr vom Arbeitgebenden gratis 2 Überkleider in natura abgegeben.

Artikel 41

Durée du travail et jours de congé

Durée du travail

Jahres-Brutto-Sollstunden: 2'148 h/Jahr (durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit: 41,3 h; Werktage: MO bis FR).
Bandbreite: vom mind. 7,5 h/Tag bis max. 9 h/Tag (während 3 Perioden von jeweils 2 Wochen auf 9,5 h/Tag erhöhbar).

Artikel 30

Vacances

AlterAnzahl Ferienwochen
Bis zum vollendeten 20. Altersjahr und ab 50. Altersjahr5
Ab 60. Altersjahr6
Übrige4

Die 4. Ferienwoche ist über die Zeit Weihnacht-Neujahr, die 5. und 6. Ferienwoche während der Winterarbeitszeit zu beziehen.

Artikel 31

Jours de congé rémunérés (absences)

AnlassBezahlte Tage
Heirat2 Tage
Heirat eines Kindes zur Teilnahme an Trauung1 Tag
Geburt eines eigenen Kindes1 Tag
Tod des Ehegatten, der Kinder oder der Eltern3 Tage
Tod von Grosseltern, Schwiegereltern, Schwiegersohn, Schwiegertochter oder eines Geschwisters (in Hausgemeinschaft gelebt)3 Tage
Tod von Grosseltern, Schwiegereltern, Schwiegersohn, Schwiegertochter oder eines Geschwisters (nicht in Hausgemeinschaft gelebt)1 Tag
Rekrutierung/Vorprüfung zur Rekrutierung1 Tag
Gründung oder Umzug des eigenen Haushalts (höchstens 1x pro Jahr)1 Tag
Pflege kranker, in Hausgemeinschaft lebender Familienmitglieder, für die eine gesetzliche Betreuungspflicht besteht und soweit die Pflege nicht anderweitig organisiert werden kann und im Einvernehmen mit dem Arbeitgebendenbis 3 Tage

Artikel 24.1

Jours fériés rémunérés

Die dem GAV unterstellten Arbeitnehmenden haben Anspruch auf eine Entschädigung für den Lohnausfall während der nachstehend bezeichneten Feiertage, sofern diese auf einen lohnberechtigten Arbeitstag fallen: Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Auffahrt, Pfingstmontag, 1. August, Weihnachten und Stephanstag.

Der Arbeitnehmende hat weiter pro Jahr Anspruch auf 2 bezahlte, sogenannte Feiertagsbrücken (lohnberechtigte Frei-Tage). Ein Tag davon fällt jeweils auf den Freitag nach Auffahrt.

Artikel 33

Congé de formation

Im Zusammenhang mit dem Vollzugskostenbeitrag wird der Verwendungszweck 'Bezahlung von Kursgeldern für Aus- und Weiterbildung' erwähnt.
Im Übrigen sind die Arbeitgeber gehalten, die berufliche Aus- und Weiterbildung im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten und Bedürfnisse zu fördern und die hierfür erforderliche Zeit zur Verfügung zu stellen.

Artikel 22.1; Art. 5 der Protokollvereinbarung per 1.4.04

Indemnités pour perte de gain

Maladie / accident

Krankheit:
Kollektiv-Krankentaggeldversicherung: 1 Karenztag; 1.-30. Krankheitstag 80%, ab 31. Krankheitstag 90%; 720 Tage in 900 aufeinander folgenden Tagen.
Prämien: die ersten 2,5% vom massgebenden Lohn zulasten des Arbeitgebers; der diesen Wert übersteigende Teil darf den Arbeitnehmenden belastet werden; deren Anteil darf aber denjenigen des Arbeitgebers nicht übersteigen. Liegt der Prozentsatz insgesamt über 5%, ist die Prämie je zu Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmenden zu tragen.

Unfall:
Falls Versicherungsleistungen der SUVA < 80% des versicherten Lohnes, zahlt der Arbeitgeber die Differenz; im Falle von SUVA-Karenztagen zahlt der Arbeitgeber für diese 80%.
Prämien Berufsunfallversicherung zulasten Arbeitgeber, Nichtberufsunfallversicherung zulasten Arbeitnehmende.

Artikel 35 und 36

Congé maternité / paternité / parental

Vaterschaftsurlaub: 1 Tag

Artikel 24.1

Service militaire / civil / de protection civile

Entschädigungen in % des Lohnausfalls bei Militär- (ohne Durchdiener) und ZivilschutzdienstLedige ohne UnterstützungspflichtLedige mit Unterstützungspflicht und Verheiratete
Rekrutenschule50%80%
Während Kaderschulen/Abverdienen100%100%
Während andere Dienstleistungen bis zu 4 Wochen während eines Kalenderjahres100%100%

Artikel 25.1

Réglementation des retraites / retraite anticipée

Ab 1.1.2013 Anschluss an GAV für die vorzeitige Pensionierung im westschweizerischen Ausbaugewerbe (KVP; ab 1.1.2013).
Beiträge durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber: je 1% (ab 2016: je 0.9%)

GAV für die vorzeitige Pensionierung im westschweizerischen Ausbaugewerbe: Artikel 7bis

Contributions

Fonds paritaires / contributions aux frais d'exécution / contributions formation continue

Arbeitgeber: 0.7% der AHV-pflichtigen Lohnsumme
Arbeitgeber mit Anschlussvertrag an GAV (Solidaritätsbeitrag): 1% der AHV-pflichtigen Lohnsumme

Arbeitnehmende: 0.7% des AHV-pflichtigen Lohnes
Lehrlinge: CHF 5.--/Monat

Artikel 22

Protection du travail / protection contre les discriminations

Dispositions antidiscrimination

Zur Verhinderung der Diskriminierung (Nicht-Anstellung bzw. Entlassung) von älteren Arbeitnehmenden, welche Anspruch auf eine fünfte bzw. sechste Ferienwoche haben, findet ein Lastenausgleich über die Ausgleichskasse (Art. 6 GAV) statt. Das Nähere regelt das Reglement über die Ferien- und Durchdienerausgleichsleistungen.

Artikel 32

Egalité en général / parité salariale / conciliabilité travail et vie de famille / harcèlement sexuel

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Sécurité au travail / protection de la santé

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Apprentis / employés jusqu'à 20 ans

Unterstellung GAV:
Für Malerlehrlinge gelten folgende Bestimmungen des GAV: Artikel 22.4 (Vollzugskostenbeitrag), Artikel 31.3 und 31.4 (Ferien), Artikel 33.1 und 33.2 (Feier- bzw. Frei-Tage).

Ferien von Gesetzes wegen:
- Angestellte bis zum vollendeten 20. Altersjahr: 5 Wochen
- Jugendurlaub (unter 30 Jahre, für freiwillige Jugendarbeit, ohne Lohnanspruch): 5 zusätzliche Bildungstage

Artikel 1.3 und 31; OR 329a+e

Licenciement / démission

Délai de congé

DienstjahrKündigungsfrist
Während der Probezeit (4 Wochen)1 Tag
Im unterjährigen Arbeitsverhältnis2 Wochen
Im überjährigen Arbeitsverhältnis1 Monat

Artikel 42.1

Protection contre les licenciements

Eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgebenden ist ausgeschlossen, solange der Arbeitnehmende zu 100% arbeitsunfähig ist und ihm deswegen Taggeldleistungen der obligatorischen Unfallversicherung oder der Krankentaggeldversicherung zustehen.

Artikel 42.4.1

Partenariat social

Partenaires à la convention

Représentants des travailleurs

Gewerkschaft Unia (ehemals: Gewerkschaft Bau und Industrie)
Syna - die Gewerkschaft

Représentants des patrons

Malermeisterverband Baselland

Organes paritaires

Organes d'exécution

Die Paritätische Kommission hat insbesondere folgende Kompetenzen:
a) die Auslegung des Gesamtarbeitsvertrages;
b) Erlass der in diesem GAV erwähnten Reglemente, soweit nicht die Ausgleichskasse hierfür zuständig ist;
c) die Schlichtung von Kollektivstreitigkeiten;
d) Anordnung von Kontrollen über die Vertragseinhaltung;
e) Überwachung der Einhaltung der Bestimmungen des GAV, sowie die Beurteilung und Ahndung von Einzelverstössen gegen den GAV, Ausfällung und Inkasso von Konventionalstrafen;
f) Entscheid über die Zulassung zum Anschlussvertrag (Überprüfung der Vertragsfähigkeit);
g) Verwaltung und Verwendung der Vollzugskostenbeiträge;
h) Vertretung der Vertragsparteien gegenüber Dritten;
i) Ergreifen aller geeigneten Massnahmen und Rechtsmittel, um die Interessen der Sozialpartnerschaft im Malergewerbe von Baselland im Sinne einer konsequenten Durchsetzung des GAV zu wahren;
j) periodische ärztliche Untersuchung aller Arbeitnehmenden nach Massgabe der bestehenden Möglichkeiten.

Artikel 13.3

Participation

Dispense de travail pour activité associative

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Dispositions sur la participation (commissions d'entreprise, commissions jeunesse, etc.)

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Dispositions protectrices des délégué-e-s syndicaux et des membres de commissions du personnel/d'entreprise

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Mesures sociales / plans sociaux / licenciements collectifs / maintien d'emplois

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Règlements de conflits

Procédures d'arbitrage

Stufe 1: Paritätische Kommission
Stufe 2: Vertragliches Schiedsgericht (Einigungsamt des Kantons BL + je 1 sachverständiger Parteienvertreter)

Artikel 12

Obligation de paix du travail

Für die einzelnen Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden gilt die uneingeschränkte Friedenspflicht. Die Parteien garantieren sich insbesondere, dass ihre Mitglieder gegen die Mitglieder der anderen Partei alle kollektiven Störungen des Arbeitsverhältnisses unterlassen werden. Als solche Störungen gelten namentlich kollektive Arbeitsniederlegung, kollektive Kündigungen oder Massregelungen in Verbindung mit Sperre, Verrufserklärung, schwarze Listen, Boykott, kollektiveWeigerung der Ausführung von ins Fach schlagenden Arbeiten ohne Arbeitsniederlegung.

Artikel 3.1

Cautions

Prinzip:
Arbeitgeber, welche nicht dem vertragsschliessenden Arbeitgeberverband angehören und sich durch einen Anschlussvertrag zum GAV verpflichten, haben eine Kaution zu hinterlegen.

Höhe der Kaution:
- CHF 10'000.-- bei Lohnsumme bis zu CHF 100'000.--
- CHF 20'000.-- bei Lohnsumme ab CHF 100'001.--
- CHF 40'000.-- bei Lohnsumme ab CHF 250'001.--
- CHF 80'000.-- bei Lohnsumme ab CHF 500'001.--
- CHF 100'000.-- bei Lohnsumme ab CHF 1'000'001.--

Verwendung der Kaution:
Sicherheit für die Einhaltung des GAV, insbesondere aber auch als Sicherheit für die Beitragsleistungen an die Ausgleichskasse (Art. 6 GAV).

Freigabe der Kaution:
Sie können nur mit Zustimmung aller Vertragsparteien oder auf Grund eines rechtskräftigen Entscheides der Paritätischen Kommission oder des Vertraglichen Schiedsgerichtes freigegeben werden.

Artikel 19

Documents et liens  en haut
» Arrêté étendant le champ d'application
» GAV für das Malergewerbe im Kanton Baselland 2004 (163 KB, PDF)
» Löhne 2015 Malergewerbe im Kanton Baselland (23 KB, PDF)

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